Inklusion & Barrierefreiheit

 

"Für ein inklusives Oberkirch!"
(Ludger Baldus)

 

Inklusion heißt wörtlich übersetzt "Zugehörigkeit" - also das genaue Gegenteil von Ausgrenzung. Wenn alle Menschen - mit oder ohne Behinderung - überall dabei sein können, egal ob in der Schule, am Arbeitsplatzu, im Wohnviertel, in der Freizeit oder im Verein, dann ist das gelungene Inklusion.

Menschen mit Behinderungen sind in keiner Hinsicht eine gesellschaftliche Randgruppe. Rund 13% der Bevölkerung haben eine anerkannte Behinderung. Das heißt für Oberkirch: jeder achte Einwohner unserer Stadt! 

In einer inklusiven Gesellschaft ist es normal, verschieden zu sein. Jeder ist willkommen. Und davon profitieren wir alle: zum Beispiel durch den Abbau von Barrieren und Hürden, damit die Umwelt für alle zugänglich wird. Aber auch durch weniger Barrieren in den Köpfen. Mehr Offenheit, Toleranz und ein besseres Miteinander. Menschen mit Behinderungen müssen sich nicht mehr integrieren und an die Umwelt anpassen. Die Umwelt ist von vorneherein so ausgestattet, dass alle Menschen gleichberechtigt leben können - egal wie unterschiedlich wir sind! 

 

 

Das Ideal der Inklusion ist, dass die Unterscheidung "behindert / nicht behindert" keine Relevanz mehr aht und dass Verschieden-Sein eine Selbstverständlichkeit ist.

Inklusion ist kein Thema für Experten - im Gegenteil! Sie gelingt nur, wenn möglichst viele mitmachen. Jeder kann in seinem Umfeld dazu beitragen. Und je mehr wir über Inklusion wissen, desto eher schwinden Berührungsängste und Vorbehalte.

Politik von und für Menschen mit Behinderung ist zentraler Teil sozialer Gesellschaftspolitik.
Inklusion geht uns alle an!