Neugründung 2014

Oberkirch (m). Den SPD-Ortsverein Oberkirch gibt es seit über hundert Jahren, mit der Mitgliederversammlung am Donnerstagabend im "Schwanen" in Nußbach erfolgte jetzt seine Neugründung. Der Grund hierfür war eine strukturelle Veränderung: jetzt gehört auch der bisher selbständige Ortsverein Zusenhofen mit dazu. Zum neuen Vorsitzenden wählten die Mitglieder Wolfgang Lacherbauer, der seit Jahren an der Spitze des Ortsvereins Zusenhofen stand.
Da die Bundestagsabgeordnete Elvira Drobinski-Weiß ihre Teilnahme kurzfristig absagen musste, eröffnete Lacherbauer die Versammlung. Zum ehrenden Gedenken an kürzlich verstorbene langjährige Mitglieder beider Ortsvereine erhob sich die Versammlung von den Plätzen.
Lacherbauer erinnerte zunächst an die gemeinsame Mitgliederversammlung Anfang Dezember, in der die Voraussetzungen für den Zusammenschluss im neuen Ortsverein geschaffen wurden. Dort hatten Wolfgang Ducksch für Oberkirch und er selbst für Zusenhofen auf ihre jeweils rund 15-jährige Arbeit an der Spitze der Ortsvereine zurückgeblickt und die Aktivitäten der letzten Jahre in Erinnerung gerufen. Besonders stellte er heraus, dass die Abschaffung der Unechten Teilortswahl mit einem entsprechenden Antrag der SPD-Gemeinderatsfraktion ihren Anfang nahm. Die Kassenberichte wurden vorgelegt und die beiden Kassenführer entlastet. Die Versammlung am Donnerstagabend fasste ergänzend den Beschluss, dass nun logischerweise auch beide Kassen zusammengeführt werden.
Die Versammlungsleitung für die Wahl des 1. Vorsitzenden übernahm auf Beschluss der Mitglieder Petra Fischer. In geheimer Wahl wurde Wolfgang Lacherbauer einstimmig zum 1. Vorsitzenden des gemeinsamen Ortsvereins gewählt. Er übernahm dann die weitere Wahlhandlung. Jeweils geheim und einstimmig erfolgte die wahl von Britta Jung als 2. Vorsitzende, das Amts der Kassiererin übernahm Ursula Kappler, das der Schriftführerin Petra Fischer. Wolfgang Ducksch bleibt als Beisitzer Mitglied des neuen Vorstandes, neben Gerd Schwarz als Beisitzer gehört auch Hans-Jürgen Kiefer als Vorsitzender der Gemeinderatsfraktion kraft Amtes dem Vorstand an. Zu Revisoren wählte die Versammlung Heinz Fischer und Günter Peter, beide waren in dieser Funktion bereits in den bisherigen Ortsvereinen tätig.
 

Als wichtigste Aufgabe der nächsten Zukunft nannte Wolfgang Lacherbauer die bevorstehenden Kommunalwahlen. Diese werden einige Anstrengung erfordern, und er appellierte an die Mitglieder, das Vorstandsteam dabei zu unterstützen. Wichtig sei es aber auch, die Werbung neuer Mitglieder zu verstärken. Im Anschluss diskutierte die Versammlung organisatorische Fragen zur Kommunalwahl und die Aufstellung von Kandidaten. Dabei wurde deutlich, dass die SPD auch diesmal wieder neben Mitgliedern der Partei auch anderen an der Kommunalpolitik interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit bietet, auf einer gemeinsamen Liste für den Gemeinderat zu kandidieren.