Kommunalwahl 2014

Sie kandidieren für die SPD für den Oberklrcher Gemeinderat:

Bild von links Karen Preisler, Michael Schreiber, Claus Dirk Kruse,
Hans- Jürgen Kiefer, Britta Jung, Wolfgang Lacherbauer, Birgit Welle, Petra Fischer, Heinz Fischer, Karl- Walter Huber, Uwe Fies,
Wolfgang Ducksch, Bettina Käppeler, Martin Hug, Blnja Baumann, Erdinc Üstündag, Angelika BIrk und Rolf Kübler  Es
fehlen Sigrid Schwelker, Felix Ducksch und Gerd Schwarz.              Foto: Peter Meier

 

 

SPD will Bürger besser einbinden

Liste mit 21 Gemeinderatskandidaten aufgestellt /Kiefer sieht sich in Sachen Hauptstraße bestätigt

Zuversichtlich geht die SPD/Bürgerliste Ober­kirch in die Kommunal­wahl am 25. Mai. Das zeigte sich am Mittwoch, als im „Renchtalblick" die Kandidaten für den Gemeinderat nominiert wurden.

Oberkirch. 21 Kandidaten finden sich auf der Liste der SPD/Bürgerliste für die Ge­meinderatswahl am 25. Mai. Ziel ist es, in den kommen­den zehn Tagen auch noch die fünf freien Plätze auf der Liste zu vergeben. Mit Hans- Jürgen Kiefer, Bettina Käppeler und Wolfgang Ducksch bewerben sich drei der bisher vier Frak­tionsmitglieder wieder um ein Mandat, Nadine Ziegler wird nicht mehr kandidieren. Er­öffnet und geleitet wurde die Versammlung vom Ortsver­einsvorsitzenden Wolf gang La­cherbauer.

Ziel ist es, so der Frakti­onsvorsitzende Kiefer, auch im neuen Gemeinderat, der durch den Wegfall der Überhang­mandate von jetzt 32 auf 26 Sit­ze verkleinert wird, wieder mit mindestens vier Räten ver­treten zu sein. »Auch kleinere Fraktionen können einiges be­wirken«, betonte er und nann­te als Beispiel die Abschaffung der unechten Teilortswahl, die auf den erneuten Antrag der SPD wieder in die Diskussion kam und schließlich mit einem gemeinsamen Beschluss aller. Fraktionen umgesetzt wurde.

»Wir wollen mehr Menschen an der Meinungsbildung betei­ligen«, betonte Kiefer. Als be­sonders gutes Beispiel für Bür­gerbeteiligung nannte er die Umfrage zur künftigen Gestaltung der Hauptstraße. Auch über das Ergebnis hat sich Kie­fer gefreut. Es habe sich ge­zeigt, dass das Konzept der SPD, die sich als einzige Frak­tion frühzeitig auf eine Fuß­gängerzone festgelegt hatte, auch von vielen Bürgern ge­teilt wird. Die Aufenthalts Qualität in der Innenstadt habe für viele eine größere Bedeutung als die leichtere Erreichbarkeit von Geschäften.

Als weitere Ziele der künf­tigen Arbeit nannte der Fraktionsvorsitzende, sich bei Entscheidungen weiterhin in erster Linie an der Sache zu orientieren. Natürlich gebe es bei einigen wenigen Themen sozialdemokratische Grund­sätze, so in Bereichen wie Bil­dung, Familie oder auch Ar­beitsmarkt. Rund 90 Prozent der Beschlüsse im Gemein­derat seien aber rein sachli­cher Natur. Es werde auch in Zukunft eine gute Diskussionskultur im der Fraktion, die Orientierung an fachlichen Argumenten und gemeinsame Entscheidungen mit anderen Fraktionen und wechselnden Mehrheiten geben.

An die Kandidaten appel­lierte er, sich nach der Wahl an regelmäßigen Treffen zu betei­ligen, bei denen Projekte dis­kutiert werden, noch bevor sie im Gemeinderat zur Entschei­dung anstehen. So sei es mög­lich, sie frühzeitig in Themen einzubinden und so ein Stück mehr Bürgerbeteiligung zu schaffen.