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Sozialdemokraten hatten es nicht leicht
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in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts stieg auch im Renchtal die Zahl der Stimmen für die SPD an. Im Badischen Landesarchiv Karlsruhe findet sich in der Akte 236/10518 ein Bericht, verfasst vom Vorstand des Bezirksamtes Oberkirch und bestimmt für das Badische Innenministerium. Er trägt den bezeichnenden Titel:
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"Maßregeln gegen die Sozialdemokratie".
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Die Zahl der sozialdemokratischen Stimmen bei den Reichstagswahlen hat sich auch im Amtsbezirk Oberkirch vermehrt. Eine Ausbreitung auf das Land-volk im eigentlichen Sinne ist auch jetzt noch nicht eingetreten.
Die Zunahme der Stimmen in einigen Gemeinden mit bäuerlichem Charakter wird so erklärt, dass "lediglich verletzte, mit ihrer persönlichen Lage unzufriedene, vielfach auch schlecht beleumundete, in häufigem Widerspruch mit den Gesetzen geratene Personen" die SPD gewählt hätten.
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Die Zahl der Stimmen belief sich bei den Reichstagswahlen
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1887
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auf 27 Stimmen
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1889 (Nachwahl)
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auf 197 Stimmen
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"Einen Kern hat die sozialdemokratische Bewegung in Oberkirch, wo die Metallarbeiter der grösttenteils zugezogenen, nicht ansässigen Arbeiter von Gebr. Linck (Eisengießerei, Maschinenfabrik, Brücken-baugeschäft), Schaller und Ruch (Nagelfabrik) und Krau (Weißgerberei) der sozialdemokratischen
Partei zugehören. Ihre Konzentration finden die Arbeiter ihn folgenden Vereinigungen, welche übrigens namentlich wegen der geringen Zahl der zur übernahme von Ãmtern genügenden Persönlichkeiten mehr oder miteinander verbunden sind:
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· Örtliche Verwaltungsstelle der Zentral-, Kranken- Sterbekasse der Tischler etc., freie Hilfskasse
· Örtliche Verwaltungsstelle der Zentral-, Kranken- Sterbekasse aller Arbeiter Deutschlands (freie Hilfskasse)
· Örtliche Verwaltungsstelle des deutschen Metallarbeiter- Verbandes (Sitz Stuttgart) Diese Verwaltungsstelle wurde im November 1891 mit 22 Mitgliedern gegründet. Der Verband hat nach den Statuten den Zweck, die Ehre sowie die materiellen und geistigen Interessen seiner Mitglieder nach Maßgabe der Gewerbeordnung des § 152 der Gewerbeordnung zu wahren und zu befördern. Er sucht diesen Zweck auf dem Boden des sozialdemokratischen Programms zu erreichen.Der Arbeiterwahlverein für Oberkirch und Umgebung
· Auf dem Boden des Programms der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands gegründet, soll er in energischer Weise alle in dem Programm enthaltenen Forderungen vertreten und zählt 20 Mitglieder. Hervorgetreten ist der Verein durch zwei öffentliche Versammlungen im MÃrz 1892, worin Dr. Rüdt aus Heidelberg über das Thema "Was wollen die Sozialdemokraten?" und im Juni 1892, worin Redakteur Adolf Geck von Offenburg über "die Sozialdemokratie und ihre Gegner" sprach
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Regste Tätigkeit entfalteten die Sozialdemokraten unter der Offenburger Parteileitung vor der Reichtagswahl 1889. Das Bezirksamt nahm damals Veranlassung nach den vorausgegangenen Erfahrungen, alle Versammlungen aufzulösen bzw. im Voraus zu verbieten, welche Redakteur Geck als Redner auftreten lassen wollte.
Die Sistierung (Festnahme) des Hutmachers Laux von Offenburg wegen Verbreitung von sozialdemokratischen Flugschriften in hiesiger Stadt am 6. Januar 1889 ist in der II. Kammer am 20. Januar 1890 aus Anlass der Interpellation Muser erörtert worden" (Hinweis: Das könnte man in den Protokollen des bad. Landtags nachsehen!).
Im Januar 1889 gab eine nächtliche Zusammenrottung von Menschen in Zusammenhang mit der durch die sozialdemokratische Reichstagswahl-Verhetzung vor dem Bezirksamte Anlass zu einer Öffentlichen Warnung und zur vorübergehenden Verstärkung des Sicherheitspersonals in der Stadt Oberkirch gegeben. Die Zusammenrottung hat sich aber nicht wiederholt.
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Gründung und erste Jahre der SPD Oberkirch
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1907
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Reichtagswahl, zur Versammlung am 19.1. lädt das „Sozialdemokratische Wahlkomitee des 7. Wahlkrei-ses“ in die Brauerei „Sternen“ ein. Im Spätjahr findet eine weitere Versammlung in „Stadt Straßburg“ statt, an der die Reichtagsabgeordnete Rosa Luxemburg teilnimmt. Diese Kundgebung war Grundlage für die Bildung des Ortsvereins.
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1908
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Flugblattaktion gegen Brauerei Braun, es wurde zum Boykott aufgerufen, weil sie ihren Arbeitern zu niedrige Löhne zahlte.
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1910
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Das 1. Gartenfest des Ortsvereins findet hinter der Volksschule statt. Vereinslokal in den Anfangsjah-ren war das Gasthaus „Sternen“ in der Renchener Straße. Es war damals nicht selbstverständlich, dass ein Wirt seine Räume den Sozialdemokraten zur Verfügung stellt. In Zeitungsberichten jener Zeit lesen wir, dass der SPD das Lokal verweigert wurde und dass vor allem das Zentrum Vorwürfe an Wirte richtete, die sich nicht daran hielten.
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1911
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Nationalliberale gingen mit der SPD eine Wählerliste ein (1 Kandidat der SPD unter insgesamt 12). Der SPD-Kandidat, der Weißgerber Georg Fouderoux, war das erste Parteimitglied, das in den Gemeinderat einzog. Auf Initiative der SPD fand die Bildung des Arbeiter-Turnvereins statt.
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1912
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Bei der Reichtagswahl erreicht die SPD Oberkirch mit 14% der Stimmen ein respektables Ergebnis. Sie fand am 12. Januar 1912 statt. Es war die letzte Wahl des Reichstags vor dem Ersten Weltkrieg und die letzte im Deutschen Kaiserreich überhaupt.Ab diesem Zeitpunkt ist uns bis Ende des 1. Weltkrieges noch das 5-jährige Gründungsfest der SPD Oberkirch bekannt.
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Anzeige im „Renchtäler“ vom 30. August 1912
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Die SPD Oberkirch in der Zeit der Weimarer Republik
Nach dem 1. Weltkrieg stand die Bevölkerung des Renchtals geschlossen hinter der „Volksregierung“ der Weimarer Koalition aus SPD, Zentrum und DDP Bei den Wahlen zur Nationalversammlung im Jahre 1919 dominierten die Parteien der „Weimarer Koalition“. Das Zentrum stand mit 60 % der Stimmen deutlich an der Spitze, gefolgt von der SPD mit 20 % und der DDP, die 14 % der Stimmen erreichte
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1919
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Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins war zu dieser Zeit Georg Fouderaux. Später übernahm Josef Trautz dieses Amt. Beide unternahmen große Anstrengungen zur Erweiterung des Einflusses der SPD in Oberkirch. Es bestanden enge Kontakte zu den „freien Gewerkschaften Oberkirchs“.
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1. Mai 1919
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Zusammenkunft im „Badischen Hof“, Festumzug und turnerische Darbietungen des „Arbeiter-Koalition der Nationalliberalen mit dem Zentrum gegen die Sozialdemokraten. Zahlenmäßig geringer Einfluss der SPD im Gemeindeparlament; Versuch, dennoch die Interessen der Arbeitnehmerschaft zu vertretenTurnvereins
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Bis 1926
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Mit Ausnahme von 1926 war die SPD immer im Gemeinderat der Stadt Oberkirch vertreten.
Durch eine günstige Gelegenheit konnte der Ortsverein in der Kastanienallee, zwischen Rench und Bahndamm, ein altes Haus pachten, das in Eigenleistung hergerichtet und als „Vereinsheim“ genutzt wurde. Dieses Haus wurde in diesen Jahren zum Mittelpunkt des Lebens des Ortsvereins. Hier fanden Kontakte zu den örtlichen Gewerkschaften und dem Arbeiter-Turnverein statt und hier fanden auch die Gespräche statt, welche nach und nach zur Gründung der AWO und der Naturfreunde führten.
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1927-1929
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Die SPD war konstant mit 2 Sitzen im Gemeinderat vertreten
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1930
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Der Genosse Jansen aus Rastatt gründete in Oberkirch das „Reichsbanner“.
In diesem Jahr zog erstmals die NSDAP ins Gemeindeparlament ein. Die SPD war mit 2 Sitzen vertreten.
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22.06.1933
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An diesem Tag wurde die SPD verboten und verlor ihre Sitze im Gemeinderat.
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1933-1945
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Über die Geschichte der Oberkircher SPD während des Dritten Reiches gibt es bedauerlicherweise keinerlei Aufzeichnungen.
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Von der Nachkriegszeit bis heute
Infos aus dem Archiv der Stadt Oberkirch
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1946
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Versammlungen der „Sozialistischen Partei-Orts-gruppe Oberkirch“ mussten auf dem Weg über den Bürgermeister von Oberkirch und den Landrat von Offenburg bei der Militärregierung von Baden über den Chef der Französischen Gendarmerie in Oberkirch genehmigt werden. Notwendig war die Angabe des Leiters der Versammlung. Bei der Genehmigung wurde Diskussionsfreiheit zugesichert. Vorstand 1946: Karl Fischer
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15.9.1946
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Erste freie Kommunalwahl nach dem Krieg. Die SPD erreicht ein Mandat, der Blechner Karl Fischer wird Gemeinderat.
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1947
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Erster Ortsvereinsvorsitzender nach dem Krieg wird Herr Morast, Leiter des Oberkircher Arbeitsamtes. Antrag auf Abhaltung einer Bürgerversammlung im Februar 1947 wird von Militärregierung abgelehnt. Parteiversammlungen werden genehmigt.
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18.5.1947
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Erste Landtagswahl nach dem Krieg, SPD erreicht 18,4 Prozent
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15.10.1947
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Mitgliederversammlung der SPD Oberkirch mit Neuwahl des 1. Vorsitzenden. 24 Personen sind anwesend, gewählt wird Valentin Zimmermann.
Für öffentliche Versammlung in „Stadt Straßburg“ am 7.3.48 wird Bürgermeister um Brennmaterial gebeten. Bei der Versammlung am 31.10.48 tritt Martha Schanzenbach (Gengenbach) als Rednerin auf
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14.9.1948
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Kommunalwahl; leichter Aufschwung für die SPD mit 3 Sitzen – Valentin Zimmermann, Franz Kerschgens und Friedrich Sauer
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1949
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Die Versammlung vom 18.6.49 ist die letzte, die von der Militärregierung genehmigt werden muss.
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14.8.1949
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Erste Bundestagswahl; SPD in Oberkirch 22,1 Prozent
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1953
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Gemeinderatswahl. Erstmals tritt die ÜWO als politische Gruppierung an. SPD mit 2 Mandaten: Kerschgens und Zimmermann.
Walter Poppeck holt die Angestellten-Delegierten-Konferenz des Bezirks Baden-Württemberg vom 11./12.7.1953 (IG Chemie-Papier-Keramik) nach Oberkirch
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1956
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Von den 16 Mitgliedern im Gemeinderat stellt die SPD 3
Bei den Kommunalwahlen 1959, 62, 65 und 68 sind es jeweils 2 Mandate
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9.11.1956
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Renchtal-Zeitung berichtet vom 10-jährigen Bestehen der SPD nach dem Krieg. (1. Vors. Gustav Mischall, 2. Vors. Valentin Zimmermann)
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14.12.1957
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Mitgliederversammlung mit Ehrung von Theodor Peter für 50 Jahre Parteimitgliedschaft. Peter erinnert an Rosa Luxemburg, die 1908 im Pfauensaal in Oberkirch sprach.
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18.7.1961
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In der Stadtratssitzung stellt Walter Poppeck die Anfrage, inwieweit sich die Stadt als Bauträger in den Wohnungsbau einzuschalten gedenkt. Am 11.7.1963 nimmt die Städtische Wohnungsbaugesellschaft ihre Arbeit auf
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2.11.1964
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Die Zeitung berichtet, dass Günter Ruder 1. Vorsitzender ist und dass für den verstorbenen Stadtrat Gustav Mischall Walter Poppeck in den Kreistag nachrückt, während Gerhard Roth im Stadtrat nachrückt.
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Ortsvereinsvorsitzende
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Der SPD –Ortsverein wurde in den Jahren seit der Wiedergründung nach dem Krieg geleitet von Herrn Morast, Valentin Zimmermann, Gustav Mischall sen., Günter Ruder, Günter Peter, Hannelore Raus, Kurt Kautz, Peter Meier, Irene Peter und Wolfgang Ducksch.
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1.04.1965
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Martha Schanzenbach, SPD-Präsidiumsmitglied und Mitglied des Bundestags, spricht in der „Oberen Linde“
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1.10.1966
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Prof. Horst Ehmke spricht in der „Oberen Linde“
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1975-79
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Aufgrund der Kommunalreform mit den Eingemeindungen und der Unechten Teilortswahl verschiebt sich das Kräfteverhältnis im Gemeinderat zugunsten der CDU. Sie erhält 20 Sitze, SPD und ÜWO je 2
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August 1977
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Übergabe der vom Ortsverein gespendeten Sitzgruppe im neuen Stadtgarten an Bürgermeister Braun. Anwesend Parteivorsitzender Willy Brandt, Landesvorsitzender Dr. Erhard Eppler und der SPD-Bundestagsabgeordnete Harald B. Schäfer, die die neue Sitzgruppe einweihen. Die Renchtal-Zeitung vom 29.8.77 spricht vom „roten Besuch in einer doch recht schwarzen Gegend“. Bürgermeister Braun überbringt Grüße des Gemeinderates, von dessen 24 Mitgliedern nur 2 der SPD angehören. Brandt erwidert darauf, dass er viele Kommunen kennt, in denen es gerade umgekehrt sei.
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August 1987
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Im Gasthof „Pfauen“ feiert der Ortsverein sein 80-jähriges Bestehen, der Ortsvereinsvorsitzende Peter Meier gibt einen Rückblick auf Entstehung und Geschichte der SPD in Oberkirch. Harald B. Schäfer MdB nimmt Ehrungen vor. Am Tag darauf findet im evangelischen Kindergarten ein SPD-Familienfest statt mit Spielen sowie Mal- und Luftballonwettbewerb.
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Interessante Informationen und Gespräche
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Der SPD-Ortsverein Oberkirch ist stolz darauf, dass in all den Jahren immer wieder Politprominenz zu Gast war und über aktuelle Themen berichtete. Einige seien hier genannt: Harald B. Schäfer MdB, Dr. Walter Caroli MdL, Peter Dressen MdB, Nicolette Kressl MdB, Hermann Buschfort, MdB und Bundesvorsitzender der AWO, Herta Däubler-Gmelin MdB, Jo Leinen MdEP, Evelyne Gebhardt MdEP, Willi Görlach MdEP, Dr. Ulrich v. Weizsäcker MdB, Beate Weber, Oberbürgermeisterin von Heidelberg, Wlvira Drobinski-Weiß MdB, Dr. Edith Niehus, Staatsselretärin im Bundesfamilienministe-rium, Marianne Wonnay MdL
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1993-2000
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Jeweils im September führte der Ortsverein im Altenzentrum „St. Josef“ in Oberkirch einen Unterhaltungsnachmittag mit Kaffee und Kuchen, Paella, Spanischem Rotwein und Unterhaltungsmusik durch. Die Bewohner des Pflegeheims wurden kostenlos bewirtet, der Erlös der Veranstaltung wurde dem Altenzentrum als Spende übergeben
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in den 90Jahren
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Unabhängig von der örtlichen Presse hat die SPD Oberkirch Themen, die sie für wichtig hielt, mit der Zeitschrift „Kontrast“ den Einwohnern Oberkirchs zur Kenntnis gegeben. Sie erschien mindestens zweimal im Jahr, zusätzlich bei bevorstehenden Kommunalwahlen.
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Oktober 1994
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Nach 26 Jahren im Gemeinderat wird Kurt Kautz aus der Fraktion verabschiedet, deren Vorsitzender er viele Jahre war, ebenso Gustav Mischall nach 25 Jahren
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März 1996
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Ministerpräsident Reinhard Höppner (Sachsen-Anhalt) spricht zusammen mit dem Kandidaten Detlef Prößdorf zur bevorstehenden Landtagswahl in der „Oberen Linde“.
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Oktober 1997
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Die Ersatzbeschaffung eines Dienstwagens für Bürgermeister Willi Stächele (ein 320-er Mercedes für 90.000 Mark) wird durch die SPD abgelehnt. Er brauche ein anständiges Büro auf der Straße, nie-mand solle merken, dass er nicht da ist, so seine Begründung. Deshalb wurde von ihm auch ein städtischer Bediensteter als Fahrer eingesetzt, ebenfalls ein Grund zu massiver Kritik. Landratsamt und Gemeindeprüfungsanstalt werden eingeschal-tet. Überregionale Presse und das ZDF-Magazin „Frontal“ berichten über die Dienstwagenaffäre. Schließlich räumt Stächele Fehler ein, kauft den vorgesehenen Dienstwagen doch privat und rechnet mit der Stadt Kilometergeld ab.
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Juli 2000
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Karin Rehbock-Zureich, stellvertretende Vorsitzen-de der Arbeitsgruppe Verkehr, Bau- und Wohnungs-wesen der SPD-Fraktions, diskutiert mit Vertretern aller Fraktionen im Gemeinderat über die Oberkircher Verkehrsprobleme
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Februar 2003
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Die SPD Oberkirch lädt zu einer Mahnwache am Löwenbrunnen, um mit Transparenten und Plakaten gegen einen drohenden Krieg der USA im Irak zu protestieren.
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Juni 2003
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Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands wird 140 Jahre als. Diesen Anlass nutzt die SPD Ober-kirch, im Stadtgarten dazu, bei der durch Willy Brandt im August 1977 eingeweihten Sitzgruppe einen Gedenkstein mit Tafel aufzustellen.
Der Generalsekretär der SPD Baden-Württemberg, Rodolf Hausmann, enthüllt den Stein im Rahmen einer Feierstunde. Der Gedenkstein soll die Erinnerung an den früheren Bundeskanzler und Träger des Friedensnobelpreises Willy Brandt lebendig erhalten.
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Januar 2005
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Beim Oberkircher Neujahrsempfang werden zwei SPD-Mitglieder ausgezeichnet, die aus dem Gemeinderat ausgeschieden sind: Roland Weck, er war 24 Jahre im Gemeinderat und Irene Peter, sie war Fraktionsvorsitzende und 20 Jahre im Gemeinderat.
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Die Arbeit von Sozialdemokraten aus Oberkirch wurde weit über das Renchtal hinaus geschätzt und anerkannt. Für ihr vorbildliches Engagement nicht nur in der Kommunalpolitik, sondern auch in der Gewerkschaftsarbeit und in Vereinen wurden mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet:
Walter Poppeck, Günter Ruder, Gerhard Roth, Kurt Kautz
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Die Gemeinderäte der SPD-von 1945 bis heute
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1945
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Karl Fischer
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1948
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Valentin Zimmermann, Friedrich Sauer, Franz Kerschgens
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1953
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Friedrich Sauer,Valentin Zimmermann, nachger. 1956: Gustav Mischall sen.
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1956
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Gustav Mischall sen, Walter Poppeck,
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1959
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Friedrich Sauer,
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1962
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Gustav Mischall , nachgerückt 1954: Gerhard Roth, Walter Poppeck, ,
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1965
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Otto Sautter, Walter Poppeck, Gerhard Roth,
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1968
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Kurt Kautz, Walter Poppeck
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1971
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Gustav Mischall jun, Walter Poppeck
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1973
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Kurt Kautz, Gustav Mischall, Walter Poppeck, Gerhard Roth
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1975
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Kurt Kautz, Gerhard Roth
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1980
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Kurt Kautz, Gerhard Roth, Gustav Mischall, Hannelore Raus, Dietrich Ross, Roland Weck
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1984
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Kurt Kautz, Hans-Jürgen Kiefer, Hans-Jürgen Kiefer,Irene Peter, Dietrich Ross
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1989
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Kurt Kautz, Irene Peter, Hans-Jürgen Kiefer, Gustav Mischall, Peter Meier, Roland Weck
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1994
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Irene Peter, Wolfgang Ducksch, Heidrun Kohlund, Peter Meier, (nachgerückt 1998: Kurt Zureich), Roland Weck, Peter Cleiß, März 1996 aus Fraktion ausgetreten, mit dem Sitz zur FWV)
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1999
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ab diesem Jahr als Listenverbindung SPD – Bürgerliste)
Irene Peter, Heidrun Kohlund, Wolfgang Ducksch , Roland Weck
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2004
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Hans-Jürgen Kiefer, Wolfgang Ducksch, Bettina Käppeler, Binja Baumann, Carla Ritter-Just
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gilt allen, die sich in all diesen Jahren für die SPD in den kommunalen Gremien engagiert und für die Interessen der Menschen eingesetzt haben – im Kreistag, im Gemeinderat und inden Ortschaftsräten.
Selbstverständlich auch allen, die für eine Kandidatur zur Verfügung standen und so dazu beigetragen haben, dass Vertreter der SPD oder der SPD/Bürgerliste in den Gremien mitwirken konnten.
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