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Oberkirch (m). Konzepte, wie es nach der Fertigstellung der B 28-Umfahrung in der Oberkircher Innenstadt weitergehen könnte, hat die SPD präsentiert. »Innenstadtentwicklung ist mehr als nur die Umgestaltung der Hauptstraße«, betonte Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Kiefer. Derzeit sei noch nichts entschieden, die Gestaltung werde Aufgabe des neuen Gemeinderats sein.
Bis dahin sollte die Gelegenheit genutzt werden, die Meinung der Bürger einzuholen. Deshalb waren zu der Veranstaltung nicht nur Mitglieder eingeladen, auch interessierte Bürger nahmen daran teil.
Innenstadt bedeutet laut Kiefer mehr als den historischen Stadtkern, sondern von der Mediathek bis zur unteren Hauptstaße, von der Renchtalpassage bis zur östlichen Teil der Appenweierer Straße. Dort soll sich der Verkehr nach dem Bau der Umgehungsstraße von derzeit 13000 auf 9500 Fahrzeuge täglich verringern,
Drei Modelle für Verkehrsberuhigung der Hauptstraße stellte Kiefer zur Diskussion: die reine Fußgängerzone von der Metzgergasse bis zum Nordring, einen entsprechenden verkehrsberuhigten Bereich sowie eine verkürzte Fußgängerzone vom Löwenbrunnen bis zur Bärengasse, die lediglich 16 Parkplätze weniger bedeuten würde. Die Vor- und Nachteile der Modelle wurden ausgiebig diskutiert, wobei es Kiefer als Vorteil herausstellte, dass die Verkehrsberuhigung auch stufenweise realisiert werden kann, indem zunächst eine der Möglichkeiten umgesetzt und je nach der Akzeptanz und Bewährung ergänzt oder ersetzt wird. Eines müsse ge-währleistet sein: Das Parkierungskonzept am Rand der Innenstadt müsse im Vorfeld geklärt sein, dann werde die Erreichbarkeit der Geschäfte in der Innenstadt kaum eingeschränkt
Haltestellen im Zentrum
In der Diskussion gab es auch Bedenken, zusätzlichen Verkehr in Bereiche mit Kindergarten und Schule zu bringen, auch wurde die Frage gestellt, was die »Magnete« sind, die Besucher in die Fußgängerzone ziehen. Hier wurde auf das Einzelhandelsangebot und auf die Attraktivität der Innenstadt verwiesen.
Angeregt wurde auch, die Innenstadt besser an den Öffentlichen Personennahverkehr anzubinden, vor allem durch Haltestellen in Zentrumsnähe.
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