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Wahlkampfflyer Kreistagswahl 2014

 

Bild: SPD- Kreistagskandidaten an der Kreisstraße 5369, hier zwischen Maisenbühl und dem Ortseingang Nußbach wird eine Radweglücke geschlossen von links Britta Jung, Erdin Ayhan, Hans- Jürgen Kiefer, Petra Fischer, Wolfgang Ducksch, Wolfgang Lacherbauer, Heinz Schäfer.

Oberkirch/Renchen (m). Aktuelle Aspekte der Kreispolitik

standen im Mittelpunkt der jüngsten Info- Veranstaltung der SPD- Kandidaten des Renchtals zur Wahl des Kreistags am 25. Mai. Im praktischen Teil der Veranstaltung wurden aktuelle Projekte im Radwegebau besichtigt, die dank der zuschüsse von land und Kreis in diesem Jahr umgesetzt werden können.
Heinz schäfer berichtete zum Auftakt über die gute Finanzlage des Kreises, die der wirtschaftlichen Entwicklung und den vermehrten Steuereinnahmen zu verdanken ist. So konnte für 2013 eine Sondertilgung der Kreisschulden um 5 Millionen euro vorgenommen werden, was jährlich 150000 Euro an Zinsausgaben einspart. Von Ende 2006 bis Ende 2014 wird sich der Darlehensstand von 62 auf 27,6 Millionen Euro mehr als halbieren. Aufgrund der guten Finanzlage wurde auch beschlossen, die Kreisumlage ab 2015/16 um 2 Prozentpunkte zu senken, was die gemeinden im kreis um 9 Millionen Euro jährlich entlastet.
Als Mitglied des Kreistags arbeitet Schäfer unter anderem im Unterausschuss Ländlicher Raum und hier in den Arbeitskreisen "Tourismus" und "Hausärzteversorgung" aktiv. Hinweise galten dem Projekt Renchtal, einem der größten Kreisprojekte in unserer Region, von dem auch Renchen und Ulm, Stadelhofen und Zusenhofen sowie Appenweier profitierten. Der Radwegebau wurde in der Vergangenheit meist in Kombination mit der Straßensanierung gefördert. In Oberkirch sind in diesem Jahr drei Projekte geplant: entlang der K5301 wird  die Radwegverbindung mit Ödsbach vervollständigt, ein weiterer Lückenschluss
erfolgt zwischen Maisenbühl und Nußbach entlang der K5369. Mit dem Radweg von Ringelbach nach Oberkirch wird eine weitere wichtige Maßnahme durchgeführt.

 

 

Kommunalwahlen Mai 2014

Die Zukunft der Hauptstraße

Die Ergebnisse der kürzlich durchgeführten Bürgerumfrage zum Thema Umgestaltung Hauptstraße haben unsere Position bestärkt und bestätigt. Eine deutliche Mehrheit wünscht sich eine signifikante Reduzierung des Verkehrs in der Innenstadt. Da die direkte Erreichbarkeit der Hauptstraße mit dem Auto die niedrigste Priorität aufwies, interpretieren wir das als Votum für eine Fußgängerzone. Wir haben uns schon vor ca. 5 Jahren für diese Variante ausgesprochen, weil sie eindeutig die größtmögliche Aufenthaltsqualität bietet. Nach Gesprächen mit vielen Bürgerinnen und Bürger, Prüfung und Durchsicht von Gutachten und Stellungnahmen sind wir nach wie vor der Meinung, dass eine solche FGZ realisiert werden kann, ohne Schwächung des Einzelhandels und ohne unzumutbare Mehrbelastung bei Verlagerung des Verkehrs in die umliegenden Straßen.

Die Vorteile kann jeder nachvollziehen, der schon einmal in anderen Städten das Bummeln, Einkaufen und Verweilen in einer FGZ genossen hat.

 

Petra Fischer führt die SPD- Liste an

 Entscheidungsprozesse sollen transparenter werden                             

 

Oberkirch- Zusenhofen (m). Zur Aufstellung der Liste für die Wahl zum Ortschaftsrat trafen sich Mitglieder und Freunde des SPD- Ortsver­eins im »Renchtalblick«. Er­öffnet und geleitet wurde die Versammlung vom Ortsver­einsvorsitzenden Wolfgang Lacherbauer. Die erforderlichen Be­schlüsse, unter anderem auch zur Reihenfolge der Kandida­ten der Liste, wurden nach kurzer Diskussion einstim­mig gefasst. Auf Platz 1 wurde Pet­ra Fischer gewählt, die seit fünf Jahren Mitglied im Ortschaftsrat ist. »Als Ort­schaftsräte wollen wir Ver­antwortung für die Gesamt­stadt übernehmen, aber auch die örtlichen Belange unse rer Ortschaft vertreten und wahren«, betonte sie. Gleich zeitig sei es wichtig, sich für einen transparenteren Entscheidungsprozess und für mehr öffentliche Beratungei einzusetzen.